Hänigsens neuer Pastor heißt Ralf Halbrügge

Geistlicher tritt seine erste Pfarrstelle an


Ralf Halbrügge (37) wurde am 12. November 2005 in der St.-Petri-Kirche offiziell in sein Amt eingeführt.
Foto: Schiller

Die Ordination war am Sonnabend, 12. November 2005, um 15 Uhr in der Hänigser St.-Petri-Kirche. Mit seiner Obershagener Kollegin Berta-Maria Dohrmann betreut Halbrügge die Kirchengemeinde, zu der auch Altmerdingsen und Krätze gehören. Die Hänigser Pfarrstelle war seit Juni 2005 vakant.

„Priorität hat für mich, so schnell wie möglich viele Leute kennen zu lernen“, sagt der Geistliche. In Gesprächen möchte er erfahren, was die Gemeinde von ihrem neuen Pastor erwartet. Halbrügge hat zwar schon etliche Projekte im Kopf, die er gern in Angriff nehmen möchte. Aber neue Angebote will er nur gemeinsam mit der Gemeinde entwickeln. „Sonst läuft das auf Dauer nicht“, meint der Seelsorger.

Einerseits sollen die Hänigser merken, dass sie einen neuen Pastor haben. Andererseits möchte der 37-Jährige, für den die Gottesdienste den Mittelpunkt des Gemeindelebens darstellen, auch Traditionen bewahren.

Halbrügge trat in Hänigsen seine erste Pfarrstelle an. Nach seinem Theologiestudium in Bethel und Bonn, das er 1997 abgeschlossen hatte, bekam er keine Vikarstelle. Danach arbeitete er unter anderem beim Kinderschutzbund in Bonn und bei einem privaten Bildungsträger in Celle. Sein Vikariat, die zweite Phase der Pastorenausbildung, begann er im Mai 2003 am Predigerseminar in Loccum. Sein Gemeindevikariat absolvierte er in Engelbostel.