|
Präambel |
|
|
Unsere Grundlage ist der Glaube an Gott, den Grund und Schöpfer, das Ziel und die Hoffnung der Welt. Wir glauben, daß jeder Mensch von Gott ins Dasein gerufen und geliebt ist, und daß darin die unverlierbare Würde des Menschen besteht. Diese Erde ist der Lebensraum, den wir mit unseren Mitgeschöpfen teilen. Wir sind verantwortlich für die Bewahrung dieses Lebensraumes über unsere Lebenszeit hinaus. |
|
|
Unser Glaube an Gott beruht auf den Übertieferungen des Volkes Israel im Alten Testament und auf den Zeugnissen der ersten Christen im Neuen Testament. Im Zentrum des Neuen Testamentes steht das Leben, Sterben und Auferstehen Jesu Christi. In seinen Worten hören wir Gott. Durch ihn und in ihm haben wir Frieden mit Gott, erfahren wir Vergebung unserer Schuld. |
|
|
Er befähigt uns zum Glauben, Lieben und Hoffen, zur Versöhnung und zur Verantwortung für die Mitmenschen und die Welt. In seinem Namen und Auftrag suchen wir Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen. |
|
|
Wir orientieren uns an seinem Beispiel, an seinen Worten und Taten der Barmherzigkeit, der Wahrheit und der Liebe. |
|
|
Wir glauben, daß wir Menschen miteinander unterwegs sind, und daß wir füreinander, aber nicht gegeneinander leben sollen. Der Ort lebenslanger Weggemeinschaft ist für uns die Kirche. Sie ist ein Zuhause, das wir gern mit anderen Menschen teilen. Sie hat ihren Zweck aber nicht in sich selbst, sondern sie ist ein Zeichen und Hinweis auf Gott für alle Völker. Ihr Auftrag ist die Predigt von der Versöhnung und das Tun des Gerechten. |
|
|
Unsere Hoffnung, unser Mut zum Leben und unsere Kraft zum Engagement beruhen auf unserem Glauben, daß Gott diese Welt in seinen Händen hält und zu seinen Zielen führt. Er ist ein Gott des Lebens für Lebende und Tote. |
|
|
|
|
|
Leitsätze |
|
|
Christliche Gemeinschaft leben. Wir wollen christliche Gemeinschaft leben, einander stützen, weiterhelfen uns gegenseitig stärken und füreinander da sein. Die Kirchenkreis-Gemeinschaft stärkt uns den Rücken, macht Mut, gibt Kraft für die tägliche Aufgabe und dient uns als geistige und spirituelle Kraftquelle |
|
|
Gerecht, fair und offen miteinander umgehen. Wir pflegen einen gerechten, fairen und offenen Umgang miteinander. Unsere Leistungen wollen wir bündeln, verbessern und wirkungsvoll nach aussen darstellen. Im Sinne eines konstruktiven Wettbewerbs akzeptieren und fördern wir die Durchlässigkeit der Gemeindegrenzen |
|
|
Spezifische Fähigkeiten nutzen. Jede und jeder von uns im Kirchenkreis hat spezifische Fähigkeiten, Begabungen und Stärken. Sie bereichern uns menschlich und geben uns die Möglichkeit, die christliche Botschaft vielfältig und erlebnisreich den unterschiedlichen Zielgruppen zu verkünden |
|
|
Leistungsbewusst, kooperativ und wirtschaftlich arbeiten. Wir wollen diese Kompetenzen über die Gemeindegrenzen hinaus aktiv nutzen, leistungsbewusst zusammenfassen, und effizient, d.h. besonders wirtschaftlich, einsetzen. Wir entscheiden uns für die kooperative Arbeitsteilung zwischen den Gemeinden unter Einbeziehung der übergemeindlichen Einrichtungen und ermöglichen dadurch Synergien |
|
|
Leistungen erlebbar machen. Wir wollen noch aktiver nach aussen wirken, damit man uns als Kirche in unserem Kirchenkreis stärker wahrnimmt. Unsere Leistung müssen wir erkennbarer und erlebbarer nach innen und aussen ins Gespräch bringen, damit der Wert der ev.-luth Kirche für die Gesellschaft auch als Kulturträgerin noch deutlicher wird. Wir verlassen die ausschliessliche Binnen-Orientierung, öffnen uns nach aussen und arbeiten zielgruppen-orientiert, um mehr Menschen zu erreichen |
|
|
Aktiv Stellung beziehen. Wir wollen die christliche Botschaft den Menschen im Kirchenkreis nahebringen und ihnen gerade in unserer Zeit Orientierung und Perspektive vermitteln. Wir wollen im Kirchenkreis aktiv Stellung beziehen zu den Themen der Zeit, wenn nötig, auch bewusst gegen aktuelle Zeitströmungen. Dabei leiten wir unsere Position aus dem Evangelium ab und interpretieren sie zeitgemäss und kreativ. Das gibt der christlichen Botschaft Aktualität, Vitalität und neue Anziehungskraft |
|
|
Jede und jeder ist uns willkommen. In unserem Kirchenkreis bemühen wir uns, den Menschen ein Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln, die aus dem christlichen Glauben kommt. In unserer Gemeinschaft ist jede und jeder willkommen, auch Distanzierte, Skeptiker und Gegner sind eingeladen. Wir lassen uns auf den Dialog mit ihnen ein. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|